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Die Wirkung der Endokrinen Regulationstherapie (ERT) |
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Die ERT ist eine Therapie, die eine Regulation des Hormonhaushaltes bewirkt, so dass die „Botenstoffe” (Hormone) ihre steuernde Wirkung im Körper wieder optimal entfalten können. Wenn der Hormonhaushalt sich im Ungleichgewicht befindet, ist es erforderlich, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hormondrüsen und dem Gewebe wiederherzustellen. Das ist es, was die ERT bewirkt.
Der Erfolg dieser Therapie beruht darauf, dass man sich die körpereigenen Regulationssysteme zu Nutze macht. Jedes „gestörte” Gewebe beeinflusst das gesamte System; wir können also nicht davon ausgehen, dass nur die Funktion z. B. der Schilddrüse, der Eierstöcke, der Hypophyse oder der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt ist. Nein, wenn ein hormonproduzierendes Organ gestört ist, wird dadurch das Gesamtsystem negativ beeinflusst. Aus diesem Grunde ist es notwendig, alle beteiligten Faktoren, die das System stören können, im Auge zu behalten. Wenn wir dies berücksichtigen, wird das gesamte System hierdurch positiv beeinflusst.
Diese Regulation wird durch Injektion von Lokalanästhetika wie z. B. Lidocain, Procain oder Xylocain bewirkt. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Mittel eine betäubende Eigenschaft besitzen, haben sie zugleich die Fähigkeit, positiven Veränderungen im Zellpotential hervorzurufen, so dass die „Botenstoffe“ (Hormone) ihre Arbeit besser verrichten können und die Regulation in Gang kommt. Das Mittel wird also nicht wegen seiner betäubenden Wirkung angewendet sondern wegen seiner lokalen Wirkung auf die Zellmembran (Eingangstor zur Zelle). Hier entfaltet es seine therapeutische Wirkung, indem es das elektrische Potential der Zelle reguliert. Bereits eine kleine Menge des Mittels reicht aus, um diese Regulation zu realisieren. Die Therapie ist von negativen Nebenwirkungen frei.
Aufgrund der schnellen und effektiven Injektionstechnik und des benutzten Mittels ist die Therapie so gut wie schmerzlos. Da das Mittel zugleich eine lokalbetäubende Wirkung hat, spürt man lediglich einen kleinen Pieks. Anschließend bewirkt der Körper selbst die Regulation, denn unter dem Einfluss des Reizes wird das darunter liegenden Organ zur Regulierung angeregt. Das Mittel wird innerhalb von circa 30 Minuten im Blut abgebaut.
Die Anzahl der erforderlichen Behandlungen ist unterschiedlich, kann jedoch nach der Erstuntersuchung schon mit größerer Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden. Wie viele Behandlungen notwendig sind, ist weniger von der Intensität der Beschwerden abhängig als vielmehr von dem Zeitraum, in dem die Hormonstörung im Körper vorhanden ist. . Der Erfolg der ERT kann sich bereits nach der ersten Behandlung bemerkbar machen. In jedem Fall aber sollten nach der vierten Behandlung deutliche Zeichen der Veränderung im Hormonhaushalt sichtbar sein. Aus diesem Grunde wird bei der fünften Behandlung eine Zwischenuntersuchung durchgeführt, um die Wirkung der Therapie auf den Hormonhaushalt zu messen.
Da die Hormone ihre „Botenstoff”-Funktion im gesamten Körper ausüben, haben sie einen unmittelbaren Einfluss sowohl auf unsere physische als auch auf unsere psychische Gesundheit. Ein Hormonhaushalt, der sich im Ungleichgewicht befindet, kann daher - abgesehen von Migräne – in vielerlei Hinsicht Beschwerden auslösen. Das Indikationsgebiet, in dem die Therapie mit Erfolg eingesetzt werden kann, ist daher sehr groß.
Neben Migräne und vielen anderen Kopfschmerzformen können auch Rheuma, Übergewicht Wechseljahrbeschwerden, unerfüllter Kinderwunsch, Menstruationsprobleme (PMS), chronische Müdigkeit, Muskel- und Gelenkprobleme, Schlafstörungen, Hautkrankheiten, Depressionen, Nervosität, Haarausfall, Neuralgien, Allergien und psychosomatische Krankheitsbilder behandelt werden. Kurzum, alle Krankheitsbilder die auf einer Störung des Hormonhaushalts beruhen können. Der Patient stellt oft bereits während der Therapie unterschiedlichste physische und psychische Veränderungen fest. Häufig hat er mehr Energie und fühlt sich entspannter, glücklicher und zufriedener. Das wirkt sich auch auf seine Umgebung positiv aus.
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